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Das Korsett - Früher und Heute

Kleidung ist schon viel länger ein Thema, dass die Menschen beschäftigt. Schon in der Antike benutzten Frauen Stoffstreifen um sie als eine Art Büstenhalter zu tragen.
Es gab bereits im Mittelalter als Vorläufer des Korsetts das geschnürte Mieder, welches oft auch aus festem Stoff bestand und schon damals mit Draht verstärkt wurde. Bei diesem Kleidungsstück ging es allerdings weder um die Einschnürung der Taille, noch um Anhebung des Dekolletés.

Nachdem man anfing Figuren zu formen, indem man Bandagen benutzte, die eng angelegt wurden, war es nur noch ein kleiner Schritt zu einer schnürbaren Variante, die lediglich dazu gedacht war, die Figur möglichst schlank wirken zu lassen. Später gab es die ersten Korsetts, das Wort Corset kommt aus dem französischen und bedeutet an sich Harnisch.

Diese Korsetts bestanden aus festem Stoff oder auch aus Leder, verstärkt mit Metall oder auch Holz, und bildeten einen "Schutzpanzer". Die Damen achteten darauf möglichst anständig, züchtig zu wirken und die Brust wurde möglichst weggeschnürt. Und noch immer wurde die Taille nicht betont.

Erst zu Tudorzeiten setzten sich beginnend in Spanien und England schlanke Taillen durch, damals wurde unter dem Korsett immer noch bandagiert, um eine möglichst grazile Taille zu erreichen, Vorreiterin dieser Mode war Elisabeth I., die sich durch Schlankheit und Grazie auszeichnete. Das Korsett wurde für die Dame damit unverzichtbar.

In der Barockzeit ging es weiter steif zu, allerdings wurden die Korsetts jetzt mit Fischbein versteift, die Taille wurde geschnürt, aber ansonsten war die gewünschte Form immer noch möglichst gerade im Frontbereich. Die Planchette, ein auch heute noch übliches Detail bei figurformenden Korsetts, wurde eingesetzt. Ein dünner Stahlstreifen, der heute unter der Verschlussleiste liegt. Da im Barock allerdings umfassendes Speisen beliebt war, war dieser Streifen anfangs heraus zu ziehen, wenn es dann wirklich beim oder nach dem Essen zu eng wurde.

Zu dieser Zeit änderten sich zwei Dinge, die für das Korsett entscheidend waren: Auch Frauen durften nun Schneider werden und es gab die ersten auf Korsett spezialisierten Schneider, die sich ausschließlich mit den schnürbaren Miedern beschäftigten. Im Rokoko hatte das Korsett seine Hochphase. Endlich wurde auch die Brust betont, die Damen durften Figur haben und das Korsett und Schnürmieder wurde nun auch als Oberbekleidung getragen, es wurde mit Fischbein verstärkt, jedoch viel filigraner als bisher. Die Materialien waren kostbar. Das bürgerliche Korsett, meist unverstärkt hatte Frontschnürung. Die Korsetts der vornehmen Gesellschaft wurden hinten vom Personal geschnürt. Mit der französischen Revolution wurde auch erst einmal das Korsett verdrängt, dass als Symbol des Adels und der Dekadenz galt. Nun galt es schick, wenn die Taille direkt unter der Brustlinie anfing. Schnell kam das Korsett stückweise wieder auf. Besonders in England gab es nur eine sehr kurze Pause, bis es etwas verspielter und nicht ganz so bieder wieder auf der Bildfläche erschien.

Zu dieser Zeit kamen die sogenannten Dandys auf, Männer die durch eine überzeichnete Pflege und Modeinteresse, bis hin zur Geckenhaftigkeit, auffielen. Man sagte den Dandys nach, sich noch mehr zu schmücken, als die Frauen. Der Dandy trug Korsett, damit seine Schultern möglichst breit im Verhältnis zu seiner Taille wirkten. Es gab dafür spezielle Korsetts, die sich auf die Taille konzentrierten, das Taillenkorsett war geboren.

In der Biedermeierzeit kam es zum erneuten massiven Aufleben des Korsetts, es wurde wieder einmal mit Reifröcken getragen. Kaiserin Elisabeth von Österreich - bekannt als Sissy - war eines der berühmten Beispiele ihrer Zeit. Sie war bekannt dafür, ihre Taille weit möglichst einzuschnüren. Die ganze westliche Welt bis hinüber nach Amerika folgte ihrem Beispiel.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich noch viel mehr, es wurden moderne Materialien verwandt, das Korsett an sich gab es nun auch in bezahlbaren Varianten und verschiedene Verschlussvarianten wurden entwickelt.

Fast jede Frau trug nun Korsett, es war ein Zeichen von Ehrbarkeit und Moral, es wurde im Bürgerstand und im Alltag nur fest aber nicht einengend geschnürt. Gleichzeitig änderte sich auch die Form des Korsetts. Die Taille wurde kürzer, die lästerlich Eieruhrform genannte Grundform entstand. Damit wurde es auch möglich die Taille sehr eng zu schnüren.

Nachdem die Dandys nur noch Vergangenheit waren, entdeckte nun das Militär, genauer gesagt, die Offiziere das Korsett um möglichst perfekt und gradlinig steif zu wirken. Es war natürlich nicht taillen formend, höchstens bauchreduzierend.

Das 20. Jahrhundert schien dem Korsett anfangs nicht sehr wohl gesonnen zu sein, der Weltkrieg ließ weder das Material noch die Zeit sich um solchen Luxus zu kümmern. Darüber hinaus erschien das Korselett auf der Bildfläche, eine deutlich bequemere Variante aus Elastikmaterial, außerdem begann der Büstenhalter seinen Feldzug um die Welt und übernahm damit eine der wichtigen Funktionen des Korsetts.

Die Röcke waren nun sehr kurz, der Blickfang war nun das bisher vernachlässigte Bein der Dame, die Stoffe waren dünn und fließend. Das Korsett schien antiquiert und überflüssig zu sein.

In der Mitte des Jahrhunderts, zum Ende und nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Korsett noch einmal kurz wieder belebt. Die Emanzipation machte dieser wiedererwachten Liebe der Frau zur Schnürung jedoch ein jähes Ende.

Es wurde propagandiert, das Korsett sei ein Werkzeug Frauen einzuschnüren, sie zu knechten und ihre Körper nach Wünschen der Männer zu formen. Plötzlich bedeutete das Korsett genau das Gegenteil von Allem, wofür es vormals stand. Es war verrucht, es wurde von Prostituierten und Showgirls getragen, keine anständige Frau wollte sich damit in Verbindung bringen lassen.

Doch schon fünfzehn Jahre später war es wieder da. Es mehrten sich Stimmen von Frauen, die das Schnürmieder schätzten, der fast vergessene Beruf des Korsettmachers fand wieder Zulauf und Stück für Stück eroberte das Korsett sich seiner Liebhaberinnen und Liebhaber zurück.

Inzwischen ist es ein unverzichtbarer Teil der Mode. Es wird als aufregende Unterwäsche, als schickes Oberteil, aus normalen Materialien, aus edleren wie Seide, Samt und Spitze oder aber auch für die Extravaganteren aus Lack und Leder getragen.

Bestimmte Gruppen der Bevölkerung haben es zum Kult erhoben. Es ist gleichzeitig ein Fetisch für Männer und Frauen, aber eben auch das was es immer war: Ein Kleidungsstück, das die Frau schmückt und hervorragend kleidet.